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Dienstag, Dezember 12, 2006

Was an Blogger stört

Ich hab jetzt hier schonmal ein paar Sachen ausprobiert und möchte mal kurz darüber berichten.


Positives


  • Sehr einfaches und Übersichtliches Interface

  • Für Ottonormalverbraucher genialer Template-designer (in Blogger Beta)

  • Kostenlos

  • 300 MB Speicher für Bilder

  • Gute Benutzerdokumentation


Negatives


  • Kein Trackback (aber ich arbeite an einer externen Implementierung *g*)

  • Ungenügendes Template System (in Blogger)

  • Unnötig komplexes Template System (in Blogger Beta)

  • API Dokumentation für Entwickler ungenügend/verwirrend

  • API Unvollständig (man kann AFAIK keine Kommentare über das API Verfassen, nur Artikel)

  • API Unnötig kompliziert (alles via ATOM Feeds, auch das Posten)

  • Authentifizierung nur via Google-Account

  • WYSIWYG Editor ist zwar nett aber nicht flexibel genug

  • HTML Eingabe wird nachformatiert (Zeilenumbrüche werden zu br-tags)


Kommentare


Kein Trackback


Ist ja schließlich auch nicht "Standardisiert" oder? Nuja fast jedes andere Blog unterstützt es. Als Ersatz hat Google sich die Backlinks ausgedacht, die haben aber den Nachteil, dass sie nicht automatisch gesetzt werden und auch nur in Blogger vernünftig funktionieren. Schade!

Unnötig komplexes Template-System


Nuja irgendwie finde ich die "Beta-Version" des Blogger Templatesystems vollkommen unübersichtlich und null Standardkonform. Warum hat Blogger hier nicht einfach XSLT genommen? Das ist genauso flexibel und man braucht sich nicht durch die unvollständige Dokumentation wühlen. Dass es möglich ist mittels XSLT einen ATOM-Feed zu parsen kann man unter folgender URL selber sehen: http://dunkelstern.no-ip.org/planet/ Wer mag kann sich "shell-planet" am Ende der Seite ja mal runterladen und die XSLT Scripts angucken.

Authentifizierung nur via Google-Account


Dadurch ist es mir nicht möglich externe Dienste für Blogger anzubieten (z.B. der externe Trackback) ohne, dass die Benutzer ihren Google-Account für mich öffnen müssen, d.h. Username UND Passwort. Günstiger wäre es wenn man eine Art Auth-Token anfordern könnte, welches der User wie bei Flickr einmal freigibt und das dann immer funktioniert. Oder sind die Token die man via Client Interface anfordert wieder verwendbar? Oder man müsste eine Art Alias einrichten können, dann könnte man pro externem Dienst einen Alias einrichten und den sperren/löschen wenn er kompromittiert wurde oder der externe Dienst nicht mehr verwendet wird. Ein solcher Alias müsste sich auch selbst sperren können, damit der Benutzer nicht auch noch diesen Administrationsaufwand hat wenn er sich bei einem Dienst abmeldet. Die Idee externe Dienste via Greasemonkey einzubinden ist zwar nett aber ziemlich unflexibel.

Eingestellt von dunkelstern

1 Kommentare:

beza1e1 hat gesagt…

Die Templatesysteme sind etwas umständlich, aber zumindest unbegrenzt. Bei Wordpress.com kriegt man nur Standardtemplates oder man wird Premiumkunde.

Das mit den Trackbacks finde ich nicht so schlimm. Sie haben halt keine Lust, sich mit dem Spam rumzuschlagen und die Links haben sie bei Google sowieso in der Datenbank rumliegen. Der Link von meinem alten zum neuen Blog ist jedenfalls sehr schnell aufgetaucht.

Wieso ist das API kompliziert? Es ist eine Implementation des Atom Publishing Protocols (seit Monaten "coming really soon now" ...) Hättest du lieber XMLRPC oder was? Das Problem mit Third-Party Authentification ist vermutlich recht komplex.

Ach ja und die Zeilenumbrüche kann man ausschalten, aber dann musst du das HTML halt selber schreiben. Dass sie es nicht schaffen doppelte Zeilenumbrüche in Absätze umzuwandeln, ist so ziemlich meine einzige Kritik an Blogger.

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